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  • Rechtlicher Klärungsbedarf in der Schwangerschaft

    Leider ist es zu einer Normalität geworden, dass Frauen mit Kindern oder Kinderwunsch beruflich benachteiligt werden. Daher hat man auch festgelegt, dass eine Frage im Vorstellungsgespräch nach einer (geplanten) Schwangerschaft nicht beantwortet werden muss. Antwortet man doch, so muss man dies nicht wahrheitsgemäß tun.

    Eine Ausnahme stellen lediglich solche Arbeiten dar, die von Schwangeren nicht ausgeübt werden dürfen.
    Viele rechtliche Bestimmungen sollen dafür sorgen, das Leben von (werdenden)  Müttern einfacher zu machen. 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Entbindung sind Mütter freigestellt. Während dieser Zeit besteht Anspruch auf Mutterschaftsgeld und einen entsprechenden Arbeitgeber-Zuschuss. Wird das Kind früher geboren, werden die freien Tage, die dadurch verloren gehen, hinten an gesetzt. So kann jede Frau 14 Wochen zu Hause bleiben. Das Mutterschaftsgeld erhält man von der Krankenkasse, die im Bedarfsfall auch das Krankengeld zahlen würde. Wer nicht selbst versichert ist und daher keinen Anspruch hätte, erhält dieses Mutterschaftsgeld von der Mutterschaftsgeldstelle des Bundesversicherungsamtes.
    Bis auf wenige Ausnahmen steht den Frauen vom Beginn der Schwangerschaft an bis 4 Monate nach der Geburt ein Kündigungsrecht zu. Ist die Kündigung ausgesprochen und man wird später schwanger, gilt dieser Schutz nicht. Auch während der Elternzeit gibt es diesen Kündigungsschutz.

    In der Schwangerschaft verbotene Arbeiten sind solche, bei denen regelmäßig mehr als 5 Kilogramm gehoben werden müssen, bei denen man ständig stehen muss (ab dem 5. Monat), wenn man ständig gebückt oder gestreckt arbeiten muss, Geräte bedienen soll, die eine hohe Fußbeanspruchung erfordern und noch einige mehr. Auch Nachtarbeit zwischen 20.00 Uhr und 6.00 Uhr ist verboten.

    Zudem gibt es ein Recht auf Arbeitsunterbrechung zum Stillen des Kindes. Das muss zweimal eine halbe oder einmal eine ganze Stunde sein. In dieser Zeit gibt es keinen Verdienstausfall und die festgelegten Ruhezeiten dürfen damit nicht verrechnet werden. Untersuchungen, die mit der Schwangerschaft in Verbindung stehen, müssen auch während der Arbeitszeit in Anspruch genommen werden können.

  • Welche Vorsorgen sind in der Schwangerschaft nötig und welche gefährlich?

    Die vom Gynäkologen angeordneten Vorsorgeuntersuchungen sollten auf alle Fälle eingehalten und wahrgenommen werden. Ebenso ist es ratsam, alle Fachärzte, die man regelmäßig aufsucht, möglichst frühzeitig über die Schwangerschaft zu informieren. Eventuell möchten diese Medikamente umstellen oder weitere Kontrolltermine anberaumen. Auch der Zahnarzt sollte nicht vergessen werden, zumal viele Frauen in der Schwangerschaft unvorhersehbare Probleme mit den Zähnen bekommen.

    Etwas schwieriger ist das Thema Impfen. In der Schwangerschaft sollten Impfungen immer nur dann erfolgen, wenn dies nicht vermeidbar ist. Bestimmte Impfungen dürfen überhaupt nicht verabreicht werden, wie gegen Gelbfieber, Masern, Röteln, Mumps oder Varizellen. Mit Einschränkungen verboten sind Cholera und Hepatitis A, FSME und Hepatitis B sowie Influenza und Japanische Enzephalitis sowie Meningokokken-Meningitis, Tollwut und Typhus sowie Pneumokokken. Gegen Diphterie darf im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel geimpft werden sowie gegen Tetanus und Polio.

    In Malaria-Gebiete sollten Schwangere prinzipiell nicht reisen, da ein Infektion zu Schwierigkeiten führen kann. Sollte es doch unbedingt nötig sein, die Reise anzutreten, dürfen ab dem 4. Monat die entsprechenden Impfungen unter Vorbehalt gegeben werden. Mückenstiche sollte so gut als möglich verhindert werden.

    Wer schon länger versucht, schwanger zu werden, wird diese Impfungen immer unter Vorbehalt und nach vorheriger Prüfung durchführen lassen. Wer aber von einer Schwangerschaft völlig überrascht wird, hat sich unter Umständen in den letzten Tagen impfen lassen, als er völlig ahnungslos war. In diesen Fällen sollte man einen Arzt aufsuchen und sich beraten lassen, was zu tun ist.

    Alle Impfungen, die mit Urlaubsreisen einhergehen, lassen sich am besten vermeiden, in dem man die Reise absagt. Große Fernreisen sind ohnehin sehr anstrengend und man sollte sich solchen unnötigen Belastungen nicht freiwillig aussetzen. Ist der Partner oder eine anderes nahes Familienmitglied in Gebieten mit besonderen Krankheiten unterwegs, sollte man zu den Risiken und den Vorsorgen ebenfalls einen Arzt befragen.

  • Ob in der Freizeit oder für den Beruf – ist Reisen in der Schwangerschaft ein Thema?

    Manch einer ist durch seinen Beruf stark eingespannt und kann sich auch in der Schwangerschaft davon durch die gegebenen Umstände nicht lösen. Andere möchten gern völlig privat eine Reise antreten, trotz der Schwangerschaft. Und dann taucht die Frage auf: ist reisen in der Schwangerschaft ein Problem?

    Grundbedingungen für das Antreten einer Reise sind gute Werte in der Vorsorgeuntersuchung. Steht von daher nichts im Wege, sollte die Frau selbst entscheiden, ob sie Lust hat zu reisen oder nicht. Prinzipiell steht dem nichts im Wege. Man sollte jedoch einiges beachten, so beispielsweise das richtige Transportmittel, ein ideales Reiseziel und vor allem eine günstige Zeit. Geht die Reise etwas weiter weg, sind die Bedingungen des Gesundheitswesens in dem Reiseland unbedingt zu durchleuchten. Eine Auslandkrankenversicherung sollte den Passus zum Rückholdienst beinhalten. Unbedingt ständig mit sich zu führen ist der Mutterpass.

    Das mittlere Schwangerschaftsdrittel gilt für Reisen als ideal. Die meisten Beschwerden treten in den ersten Monaten auf und sind dann bereits abgeklungen, wenn es in den Urlaub geht. Im letzten Drittel der Schwangerschaft sind Reisen nur noch bedingt zu empfehlen. Denn dann ist die Beweglichkeit vermindert und auch die Hitzeempfindlichkeit ist erhöht.
    Flugreisen sollten vor der 35. Woche absolviert werden. Meist haben sogar die Airlines Flugverbote für Schwangere in ihren Bedingungen. Diese gelten oft ab der 35. Und 36. Woche.

    Reiseziele innerhalb Europas sind eher anzuraten als ferne Länder. Wer einfach noch einmal eine gewisse Zeit als Paar allein sein will, der sollte ein nahes Reiseziel aussuchen. Denn die Fahrt an sich ist meist das Anstrengendste. Auch sollte man sich nicht gerade eine Gegend aussuchen, in der sehr hohe Temperaturen herrschen. Schwimmen ist eine der besten Betätigungen für Schwangere und deshalb ist ein Badeurlaub dort, wo die Temperaturen nicht zu hoch sind, ideal.

  • Als Schwangere zu rauchen, warum ist es so gefährlich?

    Viele wollen es immer wieder und schaffen es trotzdem nicht – mit dem Rauchen aufzuhören. Aber ein Umstand bringt sie dann doch dazu – eine Schwangerschaft. Oft hören Paare sogar gemeinsam auf. Und das ist nicht nur für die Gesundheit von Eltern und Kind gut, sondern zeigt auch, dass mit einem entsprechendem Ansporn alles zu schaffen ist.

    Natürlich gibt es auch rauchende Schwangere, die ein gesundes Baby zur Welt bringen, aber man sollte es nicht darauf ankommen lassen. Denn das Risiko einer Fehlgeburt ist bei Raucherinnen deutlich erhöht. Auch eine Frühgeburt ist wesentlich häufiger. Wer aufhört mit Rauchen kann das Risiko einer Frühgeburt um die Hälfte reduzieren.

    Zudem sind die Chancen bei nicht rauchenden Müttern viel größer, dass das Kind mit normalem Gewicht auf die Welt kommt. Neugeborene von Raucherinnen werden mit rund 200 Gramm weniger geboren. Das Risiko einer Totgeburt lässt sich durch die Aufgabe des Nikotins um ein Drittel senken. Außerdem wirkt man mit der rauchfreien Umgebung darauf ein, dass die Lungen des Kindes vollständig entwickelt werden, noch bevor es geboren wird. Das Risiko des plötzlichen Kindstods ist bei Rauchern um das 50fache erhöht. Auch Atemwegserkrankungen und Ohrenentzündungen treten bei Kindern von nichtrauchenden Müttern weniger auf.

    Wer es einmal geschafft hat, während der Schwangerschaft rauchfrei zu bleiben, der sollte auch danach nicht wieder beginnen. Denn während der Stillzeit kann man dem Kind ebenso schaden, da die Inhaltsstoffe des Nikotins durch die Milch an das Kind übergehen. Auch die Zusammensetzung der Milch wird schlechter und die Menge ist geringer, sodass es oft nicht ausreicht, das Kind zu stillen.

    Dazu kommt, dass auch eine rauchende Umgebung (Vater, Mutter oder andere Familienmitglieder) der Gesundheit des Babys schadet. Denn nur ein Viertel aller schädlichen Substanzen atmet der Raucher selbst ein, der Rest wird an die Umgebung abgegeben.

  • Gutes neues Jahr

    Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr!

  • Die ersten Anzeichen, dann Gewissheit – und was nun?

    Für die Reaktion auf die Nachricht der Schwangerschaft ist es natürlich von elementarer Bedeutung, ob man sich ein Kind wünscht, oder zumindest vorstellen kann, Mutter zu werden. Ob man mit dem Vater in einer Beziehung lebt, ob es schon Kinder gibt, und wie alt man selbst ist. Viele Fragen – und alle stürzen gleichzeitig auf die werdende Mutter ein.
    Der Beginn dieses spannenden Lebensabschnitts ist meist von Unsicherheit und Ängsten begleitet, die je nach Lebenssituation unterschiedlich ausgeprägt sind.

    Die ersten Anzeichen werden entweder freudig zur Kenntnis genommen, oder auch mit einem gewaltigen Schreck. Die Veränderungen im Körper machen sich bemerkbar, weisen jedoch noch nicht eindeutig auf eine Schwangerschaft hin. Erst wenn die Regel ausbleibt, erhärtet sich der Verdacht. Kommen dazu noch eine gespannte Brust und Übelkeit sowie eine sonst nicht gekannte Müdigkeit, ist es auf alle Fälle ratsam, einen Gynäkologen aufzusuchen. Heißhunger, mangelnder Appetit oder großer Hunger – das alles kann zu den Schwangerschaftsanzeichen gehören, die mehr oder weniger stark ausgeprägt über die werdende Mutter herfallen.

    Hat man denn den Arztbesuch hinter sich gebracht, und eventuell sogar schon den Mutterpass in der Tasche, sind tausend Dinge zu bedenken. An erster Stelle steht: der Vater sollte davon wissen.
    Auch hier kommt es auf die Umstände an. Haben beide schon lange auf ein Kind gewartet, ist die Botschaft eine andere, als kennt die Mutter den Vater ihres Kindes kaum. Sind beide noch im jugendlichen Alter, haben auch die werdenden Großeltern noch ein Wort mitzureden. Viele Möglichkeiten also, mit einer solchen Nachricht umzugehen. Ideal ist es natürlich, wenn sich alle über die Schwangerschaft freuen und diese ganz wunschgemäß verläuft. Denn eine Schwangere, die keine großen Probleme wälzen muss, wird die Zeit am glücklichsten genießen und sich unbeschwert auf das Kleine freuen können.

  • Jetzt gehts los

    Das ist jetzt mein erster Blogbeitrag und bald geht es los mit ein paar Gedanken und Ideen zur Welt und zum Leben.

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